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Allgemein

DENKRAUM Leadership*

Nicolas P. Rougier: Rendering of the Human Brain

 

Gute Führung funktioniert nicht mehr nach Rezepten. Die Erwartungen von allen Seiten wachsen und die neue Arbeitswelt wirft ihre Schatten voraus. Während die Machtakzeptanz schwindet, sollen Führungskräfte sich zu Sozialarchitekten entwickeln. Sie sollen mehr Mut haben, Selbstorganisation fördern, Sinn geben und coachen… in der Praxis oft eine Gratwanderung.

Der DENKRAUM Leadership bietet ab September eine Plattform für alle Führungskräfte an, die sich ganz offen mit den Herausforderungen von Führung in der neuen Arbeitswelt auseinander setzen wollen. Hier darf alles hinterfragt werden, von einzelnen Führungsinstrumenten bis zu Führungsmodellen oder Organisationsstrukturen. Ziel ist es, gemeinsam Führungsdilemmata aufzudecken und zu reflektieren. Denn was gute Führung zu allererst braucht, ist eine Selbstklärung. Dies gelingt am besten im Austausch mit anderen erfahrenen Führungskräften. Um im Dialog zu bleiben, wird der DENKRAUM Leadership alle zwei Monate stattfinden. Unterschiedliche Branchen und Unternehmensgrößen sind ausdrücklich erwünscht.

Anstoß zu diesem Format gab ein Bereichsleiter, der mir seinen Umgang mit schwierigen Führungssituationen so schilderte: „Klar habe ich in der Führungsmannschaft ein paar Gleichgesinnte, mit denen ich mich austausche, wenn ich irgendwo feststecke. Aber es gibt auch viele, mit denen würde ich auf keine Fall reden, weil die meine Fragen als Schwäche interpretieren würden. Als Führungskraft muss man doch immer wissen, wo es lang geht und den Mitarbeitern Vertrauen geben.“ Zu den aktuellen Erwartungen seines Geschäftsführers sagte er: „Neuerdings sollen wir auch noch Sinn stiften und die Mitarbeiter mehr entscheiden lassen. Ich finde, dass nur jeder selbst seiner Arbeit Sinn geben kann. Ich wüsste gerne, wie außerhalb unserer Firma darüber gedacht wird.“

Führungskräfte stecken zunehmend in einem Dilemma zwischen widersprüchlichen Erwartungen und bewährten Erfolgsrezepten. Wenn der Chef von seiner Amerika-Reise zurückkommt und neue Ideen mitbringt, kann das ganz schön anstrengend werden. Einige schauen mit einem verklärten Blick auf die Startup-Szene und wünschen sich für ihr mittelständisches Unternehmen mehr Innovationskraft. Andere denken über die ideale Organisationsstruktur nach, um ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit bei den Mitarbeitern und damit eine größere Schnelligkeit zu erreichen. Und plötzlich soll die Führungsmannschaft ab sofort alles anders machen.

Sicher ist, Führungsarbeit verändert sich gerade rapide und nicht erst seit das Thema Digitalisierung durch die Wirtschaftswelt getrieben wird. Während viele altgediente Führungskräfte schon eine ganze Weile an ihrer eigenen Führungspraxis zweifeln, sind die jüngeren ebenfalls uneinheitlich in ihrer Idealvorstellung. Die eine Hälfte möchte Karriere machen und sucht den Erfolg auf klassischem Wege: stufenweise Aufstieg in einer Hierarchie durch Leistung. Die andere Hälfte sucht ein ausgewogenes Leben mit einer sinnvollen Aufgabe, möglichst wenig Hierarchie und einem hohen Anteil von Privatleben.

Wie gelingt gute Führung in dieser heterogenen Lage? Wenn Sie Führungskraft sind und gerne mit anderen Ihre eigenen Standpunkte klären wollen, sind Sie herzlich eingeladen: link

DENKRAUM Leadership, 27. Sept. 18-21 h, PE-Solution, Frankfurter Str. 3A, Braunschweig

 

*Die Autorin dieses Beitrags ist Saskia Hoog

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www.martinlennartz.de

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